1000 Kraniche für einen Wunsch


Nach einer alten japanischen Legende bekommt man von den Göttern einen Wunsch erfüllt, wenn man tausend Kraniche faltet. Das japanische Mädchen Sadako war die erste, die tausend Kraniche für ihren Friedenswunsch für die Welt faltete. Dadurch ist der Kranich auch Symbol für den Frieden geworden. Ihr ist in Hiroshima auch das Kinder-Friedensdenkmal gewidmet, bei dem jährlich viele Tausende gefaltete und mit Friedenswünschen versehene Kraniche aus aller Welt ankommen.
Das Thema Frieden ist gerade auch in den Schulen sehr aktuell. Im Kollegium der Grundschule Alexandersfeld entwickelte sich die Idee, mit den Schüler:innen nicht nur ein Zeichen für den Frieden auf der ganzen Welt setzen zu wollen, sondern auch gleichzeitig den Menschen in oder aus der Ukraine zu helfen. Inspiriert durch die Geschichte Sadakos wurden in allen Klassen fleißig Kraniche gefaltet. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei und haben nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause die Origami-Kraniche gefaltet. So sind innerhalb von drei Wochen mehr als tausend Kraniche entstanden. Noch hängen die Kraniche im Eingangsbereich der Schule, als sichtbares Zeichen für den Friedenswunsch der Kinder. Nach den Osterferien sollen die Kraniche gegen eine Spende abgegeben werden. Der Erlös soll Kindern aus der Ukraine zukommen.